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Chronik

Eine Versammlung am 4. Juni 1904 in Steinfelds Gasthof – später dann Augustfehner Hof – rief den Bau einer zweiten Schule in Augustfehn ins Leben. Wegen einer Scharlachepedemie konnte die erste Einschulung jedoch erst 1906 ein Jahr später als ursprünglich geplant stattfinden.

Zuvor mussten die Kinder der Kolonisten und später der Arbeiter des Stahlwerks den weiten Weg nach Augustfehn zurücklegen. Die Schule hier im Ortsteil machte eine vielfältige Entwicklung durch, bis im Jahre 2001 ein komplett neues und modernes Schulgebäude erbaut wurde. Aus der engen Verbindung und der geografischen Nähe zum Stahlwerk wurde der Schulname im Jahre 1995 von „Grundschule Augustfehn II“ in „Grundschule Am Stahlwerk“ umbenannt.

Heute sind wir eine moderne Grundschule in einer grünen Umgebung und sind stolz darauf, dass wir seit 2012 den Titel “Umweltschule in Europa” tragen dürfen. An der weiteren “Runde” für den Titel der Umweltschule haben wir uns wieder beteiligt und konnten im Jahr 2014 die neue Flagge hissen. In unserer direkten Nachbarschaft liegt auch der Kindergarten „Das Nest“.
Durch einen Ratsbeschluss am 14.06.2016 wurde eine Umwandlung der Grundschule “Am Stahlwerk” in ein Familienzentrum beschlossen. Seit Beginn dieses Schuljahres werden keine Kinder mehr bei uns eingeschult. Daher haben wir nur noch drei und im kommenden Schuljahr zwei Klassen unter unserem Dach. Im Sommer 2018 wird die letzte Klasse der “Grundschule Am Stahlwerk” in eine der beiden größeren Schule umziehen, im Sommer 2019 ist unsere Schule dann “Geschichte”.

Im Schuljahr 2016 / 2017  leben und arbeiten 42 Schülerinnen und Schüler, vier Lehrerinnen und ein Lehrer, eine pädagogische Mitarbeiterin, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, die uns im Schulalltag und im Bereich Lesen unterstützt, eine freie Mitarbeiterin für die Erhaltung und Pflege der plattdeutschen Sprache, eine Lehrkraft, die unsere Kinder aus Afghanistan beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt, eine Sekretärin (mittwochs von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr) und eine Hausmeisterin in unserer Schule.

Seit 2001 eine sind wir eine „Verlässliche Grundschule“.
Ab 7:45 Uhr ist die Schule für die Kinder geöffnet, ab zehn Minuten vor 8 Uhr können sie in ihre Klassenräume gehen und sich dort ruhig beschäftigen. Der Unterricht beginnt um 8:00 Uhr.
Innerhalb es ersten Blockes haben die Kinder eine integrierte zehn-minütige Frühstückszeit. Für die Klasse 2 ist donnerstags und freitags ab 11:40 Uhr Unterrichtsschluss eine anschließende Betreuungszeit bis 13:00 Uhr ist eingerichtet. Mit Beginn des zweiten Halbjahres endet der Unterricht freitags auch für die Kinder der 4. Klasse um 11:40 Uhr. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die eine Betreuung benötigen, bleiben bis 12:50 Uhr in der Schule.

Seit 1995 besteht ein Förderverein an dieser Schule, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Schule finanziell und organisatorisch zu unterstützen.

Eine Besonderheit, auf die wir sehr stolz sind, ist unser Plattdeutsch-Unterricht. Im Rahmen eine AG vertiefen die Kinder ihre Plattdeutsch-Kenntnisse, die sie in den vergangenen Jahren erworben haben.

Leider mussten wir unseren Schulchor aus organisatorischen Gründen aufgeben. Aber Frau Warda wird ab März einen Projektchor anbieten. Zum Mitmachen eingeladen werden dann auch unsere “Ehemaligen” , die gerne im Chor unserer Schule dabei waren und sich -voraussichtlich freitagnachmittags-  stimmlich einbringen möchten. Frau Warda wird eine entsprechende Mitteilung ausgeben.

Ein Blick auf das Gebäude und die Räumlichkeiten zeigt:
Gleich hinter dem Eingangsbereich liegt die Pausenhalle, an deren Ende eine kleine Bühne integriert ist und bei unseren Schulfeiern als „Forum“ genutzt wird. Werkraum, Küche, Lehrerzimmer und Schulleitungszimmer/-büro liegen auf der rechten Seite, linker Hand wird die Schule zweistöckig. Dort sind unsere vier Klassenräume, von denen jeder einen angrenzenden Gruppenraum hat. Auch einen PC-Raum haben wir dort eingerichtet.

Um die Schule herum ist der Schulhof angelegt, der aus einem Bolzplatz, einem Spielberg und angrenzender Sandfläche mit diversen Spielgeräten besteht. An diese Fläche schließt sich ein kleiner Schulwald an, der von den Kindern auch zum Spielen genutzt wird und dessen abgrenzende Benjes-Hecke den Blick in ein Naturschutzgebiet öffnet. Die Spielgeräte sind in einem kleinen Holzhaus sowie in einem ausrangierten Bauwagen untergebracht, der im Sommer 2005 von den Kindern gemeinschaftlich bemalt wurde.

Der Sportunterricht findet auf dem Fußballplatz des TUS Vorwärts in Augustfehn oder in der Turnhalle der Grundschule Nordloh statt. Für den Schülertransport steht ein Bus zur Verfügung. Bei warmem Wetter wird gelegentlich auch das Freibad in Hengstforde genutzt.
Für den “normalen” Unterricht sind die Kinder auf Grund der Wohnnähe zur Schule nicht auf einen Bus angewiesen. Sie können den Weg gut zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad bewältigen.