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28. Sep 2014

Unsere Geschichtenecke

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Wir haben im Deutschunterricht Geschichten geschrieben. Einige ganz besonders schöne könnt ihr hier lesen: 

Als ich aus der Schule kam, wollte ich gleich nach dem Mittagessen mit den Hausaufgaben anfangen. Ich setzte mich in mein Zimmer und fing an zu schreiben. Wir sollten eine Geschichte von einem Buchstabenfresser schreiben. War gar nicht so einfach sich so eine Geschichte auszudenken. Dann fielen mir aber doch ein paar Sätze dazu ein. Ich war fast fertig und traute meinen Augen kaum. Auf einmal sah ich das jeder zweite Buchstabe verschwunden war. Da dachte ich sofort an den Buchstabenfresser. In diesem Moment kam meine Mutter ins Zimmer.
” Mama guck dir das mal an! Hast du das schonmal gesehen?”" Oh mein Gott” sagte Mama” Es sind ja alle Buchstaben weg!”  Meine Mutter überlegte. ” Das muss wohl der Buchstabenfresser gewesen sein” sagte sie. Ich habe den Text dann nochmal abgeschrieben. Zum Glück hat der Buchstabenfresser kein zweites Mal zugeschlagen.
von Stine

 

Der Buchstabenfresser
Ich kam aus der Schule. Wir mussten einen ganz langen Text schreiben. Da habe ich mir richtig viel Mühe gegeben. Abends als meine Mutter nachgucken wollte fand ich es nicht wieder, und am nächsten Tag habe ich ihn immer noch nicht gefunden. Aber da hörte ich ein Geräusch, das sich anhörte wie knabbern. Aber es war ganz leise. Da guckte ich noch mal nach. Und was war`s? Ein Buchstabenfresser! Dann konnte ich noch mal anfangen.
von Connor 

 

Der Buchstabenfresser
Gibt es Buchstabenfresser? Es fehlt immer der zweite Buchstabe im Lesebuch.
Ich schlug mein neues Lesebuch auf. Da sah ich, dass immer jeder zweite Buchstabe fehlte. In der Schule sagte ich zu Frau Fitschen: „Mir fehlt jeder zweite Buchstabe in meinen Lesebuch.“ Frau Fitschen antwortete: „ Ich habe von einem Buchstabenfresser gehört. Wir müssen ihn fangen.“ Wir machten erst einmal mit dem Unterricht weiter. Da raschelte es in der Ecke. Plötzlich sprang der Buchstabenfresser auf meinen Tisch. Er schrie ganz laut: „ Ich lasse mich nicht fangen.“ Und sprang aus dem offenen Fenster.
Wir haben das Monster nicht gefangen aber von dem Augenblick an war es weg.
von Sarah

 

Das Buchgespenst
Ich hörte es einmal ganz komisch rascheln, als niemand im Klassenraum war. Dem Geräusch bin ich nachgegangen, und in der Ecke hinter dem Klavier, da hab ich es entdeckt: ein Buchgespenst! Da hab ich mich vieleicht erschrocken! Es sagte ganz trocken: ” Hallo!” Und ich ganz entrüstet: ” Hää?” Er erwiderte: ” Hallo, mein Name ist Leon.” Nachdem ich mich wieder eingekriegt hatte, sagte ich: ” Mein Name ist Logan und ich bin in der 2. Klasse.” ” Mir war langweilig in meinem Schloss, deswegen bin ich in die Schule gekommen.” Und als die Pause zu Ende war, hat sich der Geist erschrocken und er ist zurück in sein Schloss.
von Logan

 

DER BUCHSTABENFRESSER
Ich kam morgens in die Schule mit meinen Hausaufgaben. Als ich mein Heft aufgeschlagen hatte waren alle Buchstaben weg. Dann kam meine Lehrerin und fragte mich, wo mein Text ist. Ich habe gesagt: ,,Ich habe meinen Text abgeschrieben.“ Meine Lehrerin glaubte mir und sie sagte: ,,Wir haben einen Buchstabenfresser.“ Ich fragte: “Was ist ein Buchstabenfresser?“ Meine Lehrerin erzählte mir, was ein Buchstabenfresser ist. Und als sie fertig war
mit dem Erzählen habe ich gestaunt und sagte: ,, Wir müssen den Buchstabenfresser fangen!“ Wir haben ein paar Blätter mit Buchstaben voll geschrieben, und wir haben gewartet, bis der Buchstabenfresser angebissen hat. Dann haben wir ein Netz über den Buchstabenfresser geworfen. Und am Ende hatte der Buchstabenfresser nur Hunger. Und wir haben ihm viele Blätter mit Buchstaben geschrieben. Und die schmeckten dem Buchstabenfresser auch. Und der Buchstabenfresser ist am Ende zu einer anderen Schule gegangen und hat da die Buchstaben gegessen.
von Maik

 

 

Der Bustabenfresser
Nach der Schule ging ich nach Hause denn ich wolllte meine Hausaufgaben machen. Ich ging nach oben machte meine Aufgaben, aber irgendwie musste ich eingeschlafen sein, denn ich war wirklich müde. Ich bin aufgewacht und dann waren meine Blätter weg. Ich dachte es wäre ein dummer Streich von meiner Schwester. Doch auf einmal hörte ich ein genüssliches kauen. Es kam aus meinem Tornister. Ich ging hin und sah ein Bustabenfresser. Ich habe mich zu Tode erschrocken. Er war ziemlich groß und sah aus wie ein F. Dann habe ich ihm mehr Blätter gegeben. Dann guckte er mich an und hüpfte aus dem Fenster.
von Gesche

 

Der Buchstaben – Zahlenfresser
Vor ein paar Tagen musste ich als Hausaufgabe einen sehr langen Text abschreiben. Als ich das Heft öffnete um die Hausaufgaben zu zeigen, blieb mir vor Schreck der Mund offen stehen! „Was suchen denn die ganzen Buchstaben so kreuz und quer?“ schrie mein Lehrer mich an! Fassungslos starrte ich auf mein Blatt! Ich sah vereinzelt Buchstaben auf meinem Blatt. Als ich genauer hinsah, bemerkte ich, dass nur Mitlaute verschwunden waren. „Seltsam“, dachte ich. Ich dachte noch den ganzen Vormittag daran.
Als ich Hausaufgaben machen wollte, fiel es mir wieder ein. „Soll ich die Hausaufgaben kopieren? Ja, das wäre gut“, dachte ich. Ich kopierte die Hausaufgaben. Doch am nächsten Tag waren die Hausaufgaben und die Kopie fast leer! Vor Schreck fiel ich fast in Ohnmacht! Nur Selbstlaute! Am Nachmittag schrieb ich nur ein Wort, nämlich: Buch.
Dann klappte ich mein Heft zu und klappte es wieder auf. Da sah ich ein Maul! Nur noch das „u“ war da! Anschließend schrieb ich noch ein paar Mitlaute. Doch auch die verschwanden im Maul! Dann schrieb ich noch ein paar Buchstaben, klappte das Heft zu, öffnete es wieder und griff nach dem Maul! Ich zog ein komisches Wesen aus dem Heft! Der Kopf war blutrot, die Augen braun, ein rosa Bauch, einen blauen Rücken mit orangenen Punkten und einen gelben Schwanz. Es sagte: „Msm nsmmnssm gm gch gn chg.“ Ich musste lachen. Dann dachte ich: „Warum kann er nicht sprechen? Vielleicht, weil er keine Selbstlaute isst?“ Ich schrieb Selbstlaute auf ein Blatt und steckte es diesem Wesen ins Maul! Dann konnte man auch Wörter verstehen. Er sagte: „Juhu, ich kann wieder sprechen. Ähhh, wer bist du?“
„I-I-Ich b-b-bin-n M-M-M-Max-x-ximil-l-lj-jane“, sagte ich stotternd. Er sagte: „Ich bin ein Zahlenfresser. Aber in letzter Zeit habe ich keine Zahlen mehr gesehen. Deshalb habe ich Buchstaben probiert. Die ehm ehm, die ehm Selbstlaute sind mir zu scharf.“ Er machte eine Pause und schüttelte sich. Die ehm Mitlaute sind ganz okay.“ Das Wesen und ich haben uns ganz schnell angefreundet. Ich nenne es „Pünktchen“. Wir haben eine Abmachung, nämlich: ich gebe Pünktchen jeden Tag was zu fressen, und dafür steckt er seine Nase nicht mehr in meine Hausaufgaben. Aber die Fehler darf er natürlich verspeisen! von Franzi

 

Meine Stubenfliege Puck
Ich heiße Lena und bin 9 Jahre alt. Meine Eltern haben mir gestern gesagt, dass ich am Wochenende zu Oma ziehe, deshalb konnte ich nicht schlafen. Heute in der Schule denke ich schon den ganzen Vormittag daran, was meine Eltern über das Wochenende gesagt haben. Die Zeit vergeht wie im Flug. Es ist Donnerstag Nachmittag, morgen ziehe ich nach der Schule zu meiner Oma. Bald werde ich meine Eltern bis zu den Ferien nicht wiedersehen. Jetzt muss ich noch Koffer packen. Ich bin aufgeregt und fühle mich komisch. „Abendbrot Lena, komm!“, ruft meine Mutter. Beim Essen erzählt meine Mutter, dass Oma Anna Fliegen hasst. Schnell gehe ich ins Bett, damit ich Morgen ausgeschlafen bin. Am nächsten Tag bringen mich meine Eltern zum Bahnhof.
„Tschüß Lena,“ rufen meine Eltern. „Auf Wiedersehen Papa, auf Wiedersehen Mama, bis bald.“ rufe ich ihnen zu. Da pfeift es zur Abfahrt. Die Türen schließen. Mama und Papa winken, ich winke auch. Der Zug fährt los, erst langsam, dann schnelle und immer schneller. Mir ist langweilig und ich bin traurig. Ich hole mein Buch raus und lese. Das Buch ist fast schon durch, obwohl es 307 Seiten hat und ich erst auf Seite 20 war. Endlich hält der Zug. Oma steht am Bahnhof. Langsam stehe ich auf und steige aus. „Endlich bist du da, Lena! Schnell, wir müssen nach Hause.“ sagt Oma.
Wir gehen zum Auto und steigen ein. Zuhause gehe ich in mein Zimmer und packe aus. Eine Fliege summt herum. „Hm,“ sage ich. Mama hat gesagt: ´Oma hasst Fliegen.´ Ich hole ein leeres Marmeladenglas. Die Fliege schwirrt in meinem Zimmer herum. Als ich reinkomme, schwirrt die Fliege ins Glas. Schnell mache ich den Deckel drauf. „Die Fliege summt ja ein richtiges Lied!“ denke ich. „Wollen wir Freunde sein?“ frage ich die Fliege. „Sssss.“ kommt als Antwort. „Heißt das ja oder nein?“ Wieder kommt als Antwort: „Sssss.“ „Okay, dann sind wir also Freunde?“ „Sssss.“ „Dann sind wir Freunde.“, beschließe ich. „Wie heißt du denn?“ Die Fliege summt nur und schaut mich fragend an. „Dann nenne ich dich Sss oder Sum? Vielleicht Puck? Ja, Puck, so nenne ich dich. Okay?“ „Sssss.“ „Super! Wir werden bestimmt gute Freunde!“ sage ich. „Lena, Mittagessen ist fertig!“ „Ich komme.“ „Bis gleich, Puck.“ flüstere ich Puck zu und laufe schnell in die Küche.
„Was gibt’s denn zu essen, Omi?“ frage ich sie. „Nudeln mit Tomatensoße.“ sagt sie. „Mmmh“ mache ich. Wir setzen uns hin und fangen an zu essen. „Sag´mal, Oma.“ „Ja, was ist?“ „Du magst ja keine Fliegen.“ „Ja.“ „Was äh… womit lockst du die Fliegen denn an?“ frage ich neugierig. „Mit Brot am häufigsten, glaub´ich. Wieso fragst du?“ „Och nichts.“ Nach dem Mittagessen nehme ich Brot und gehe in mein Zimmer. Puck, ich habe was zu essen.“ Ich gebe das Brot in das Glas. „Wir werden gute Freunde. Solange ich Oma noch nicht überzeugt habe, das Fliegen süß sind, muss ich dich aber verstecken.“ von Franzi