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13. Jul 2014

Unsere Klassenfahrt nach Wangerooge

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Endlich war es soweit:
Wir hatten uns schon lange darauf gefreut, dass wir eine Klassenfahrt nach Wangerooge machen wollen. Am Montag, dem 7. Juli standen wir um kurz vor halb acht mit gepackten Koffern und voller Freude an der Schule. Der Bus kam pünktlich, der Fahrer lud die Koffer ein und los ging’s! Die eine oder andere Träne wegen des Abschieds war schnell getrocknet, und wir waren gespannt, was uns dort erwarten wird. Wie sind wohl die Zimmer? Haben wir viel freie Zeit? Was werden wir alles unternehmen? – Fragen über Fragen.
In Harlesiel stiegen wir aus und nachdem wir die Fahrkarten hatten, durften wir auf die Fähre. Bald legte sie ab, und wir sahen die Insel immer näher kommen. Der Westturm war schnell zu sehen und wurde „immer größer“.

   

Endlich da! Die Sonne schien, der Weg zur Jugendherberge war schnell geschafft. Zuerst einmal taten wir etwas gegen unseren Hunger und Durst. Die meisten konnten dann auch schon in ihre Zimmer. Wir waren alle im Turm untergebracht: zwei Gruppen waren im ersten Stock und zwei im zweiten.
Schnell bezogen wir die Betten und machten unseren ersten Erkundungsausflug über das Gelände.

       

Als dann auch die letzte Gruppe ihr Zimmer bezogen hatte, machten wir einen großen Spaziergang am Wasser entlang bis in den Ort. So dicht am Wasser, da mussten wir natürlich die Schuhe ausziehen und erst einmal die Nordsee begrüßen. Das hatte für einige recht nasse Folgen ;-) . Der Weg zurück ging über die Insel. Pünktlich um 18:20 Uhr gab es die erste Mahlzeit: Currywurst mit Pommes Frites. Mit der Jugendherbergs-Rallye konnten wir gleich anfangen. Wir hatten die Woche über Zeit, alle Fragen zu beantworten. Nach dem Abendessen schrieben wir in unseren Tagebüchern auf, was wir an jedem Tag erlebt hatten.
Wir haben dort viel gespielt, Basketball und Fußball machten besonders viel Freude. Vorm Zubettgehen trafen wir uns in einem der Zimmer, und Frau Strzelecki las uns aus einem Buch vor. Nachtruhe war um 22 Uhr.

                 

Am zweiten Tag stand eine „Unterrichtsstunde“ mit Herrn Bartel auf dem Plan. Er zeigte uns viele tolle Experimente. Danach erklärte uns Frau Strzelecki unsere Aufgaben: Jedes Zimmer hatte eine besondere Aufgabe zu vier verschiedenen Themen. Wir sollten uns Informationen dazu einholen. Das Poster dazu werden wir dann in der Schule machen. Die zweite Aufgabe war, dass wir uns überlegen sollten, welche Talente wir in unserer Gruppe haben, was wir den anderen vorführen konnten. Am Donnerstag sollte dann Die „Show“ stattfinden.

So sehr wir uns auch auf die Wattwanderung freuten, daraus wurde leider nichts. Es regnete in Strömen, und Frau Strzelecki sagte sie ab. Dafür hatten wir dann Zeit, an unseren Aufgaben zu arbeiten. Am Abend gab’s aber dann noch das Highlight: wir durften das Fußballspiel Deutschland gegen Brasilien gucken. War das eine Freude, als ein Tor nach dem anderen fiel – natürlich für „uns“!!!
 

Am Mittwoch wurde das Wetter wieder besser. Morgens starteten wir unsere Radtour Richtung Ostseite der Insel zwar noch bei leicht bedecktem Himmel, aber es wurde immer sonniger und wärmer. Als wir dann durch den Ort und die Salzwiesen an die Stelle kamen, an der wir nicht mehr mit dem Rad weiter konnten, kletterten wir über die Dünen und waren auf einem tollen Strand. Schnell zogen sich einige Kinder die Badesachen an und gingen mit Frau Andreesen und Herrn Bartel Richtung Wasser. Von dort aus marschierten wir zum Ostende, wo wir den alten Anleger entdeckten. Nun mussten wir uns allerdings beeilen, denn um 15 Uhr sollten wir im Schwimmbad sein. Zwei tolle Stunden verbrachten wir dort und konnten anschließend sogar noch ein wenig im Ort herumlaufen.

                     

Der nächste Tag begann mit einer Unterrichtsstunde in Kunst. Aus Draht bogen wir einzelne Linien und fügten sie zu einem Gebilde zusammen. Danach ging es mit dem Besprechen unserer Gruppenaufgabe weiter.

        

Nach dem Lunch machten wir uns dann auf den Weg zum Anleger. Dort wartete der Kutter auf uns. Eineinhalb Stunden waren wir auf dem Schiff. Der Weg führte an den Seehundsbänken vorbei. Dann wurde ein Schleppnetz ausgeworfen. Der Fang enthielt viele Krabben, aber auch kleine Schollen, Krebse und Meersalat. Die Krabben wurden gekocht, und wir durften davon essen.

         
Als wir an der Jugendherberge zurück waren, konnten wir uns aussuchen, ob wir noch einmal in den Ort wollten oder an den Strand, um mit einem letzten „Meerbad“ Abschied von der Nordsee zu nehmen. Die „Talentshow“ fand gleich nach dem Abendessen statt, und dann ging’s ans Kofferpacken. Unser Gepäck musste schon abends nach unten gebracht werden, weil es sehr früh schon zur Fähre gebracht wurde.

Am Freitag nach dem Frühstück hieß es dann „Tschüß Wangerooge“. Eine schöne Woche ging zu Ende, aber wir freuten uns auch wieder auf unsere Eltern.