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13. Jul 2014

Rad und Schiene

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Am 30. Juni hatten wir einen tollen Aktionstag:
Zuerst sind wir mit dem Fahrrad in kleinen Gruppen zum Bahnhof nach Augustfehn gefahren.
Herr Nee hat uns von der Schule aus losgeschickt, und Frau Andreesen und Frau Strzelecki warteten schon auf uns. Nachdem wir die Fahrräder abgestellt hatten, warteten wir auf dem Bahnsteig auf den Zug, der uns nach Emden bringen sollte. Während wir warteten, zeigte uns Herr Nee noch etwas über Fahrpläne und erklärte uns noch einmal, wozu die weiße Linie auf den Bahnsteigen notwendig ist, und dass viele Leute nicht wissen, dass man dahinter warten muss. Als ein Zug in der Gegenrichtung einlief, konnten wir deutlich spüren, welchen Luftzug es gab, obwohl er doch sehr langsam fuhr. Wie mag es da wohl sein, wenn er mit noch höherer Geschwindigkeit durchfährt?
Bald lief „unser“ Zug ein, und wir konnten starten. Wir saßen oben und hatten eine tolle Sicht auf die Landschaft. Als wir kurz vor Leer waren, waren wir froh, dass wir im warmen Zug saßen, denn draußen schüttete es heftig. Es war fast, als führen wir mit dem Zug durch eine Waschanlage.
In Emden wurden wir von einem Bahnmitarbeiter abgeholt und stiegen im Bahnhofsgebäude erst einmal einige Stockwerke nach oben, wo wir Wichtiges besonders auch über die Gefahren an Bahngleisen und Bahnanlagen erfuhren. Danach ging’s zu Fuß zum Stellwerk.
Auf dem Weg dorthin konnten wir sehen, wie eine Brücke hochgeklappt werden musste, weil ein Schiff durchfahren wollte. Im Stellwerk hatten wir einen tollen Überblick über die vielen Gleise. Dort wurde uns noch einiges über die vielen unterschiedlichen Wege erklärt. Auch fuhr gerade ein Zug an uns vorbei, der in den Bahnhof einlaufen wollte.
Danach mussten wir uns ein wenig beeilen. Der Zug zurück nach Augustfehn sollte bald kommen, und wir mussten pünktlich am Bahnhof sein. Auf der Rückfahrt saßen wir in dem Wagen direkt hinter dem Zugführer. Wir durften ihm sogar auch einmal kurz „über die Schulter“ schauen.
Gegen 14 Uhr waren wir wieder in Augustfehn, und wir konnten nach Hause fahren. Solche „Schultage“ sollte es öfter geben!